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Thun: Taktik siegt im Winddreher Thun: Taktik siegt im Winddreher
15. Juli 2024

Thun: Taktik siegt im Winddreher

Der compasscup Act 6 in Thun erwies sich erneut als ein fesselndes Ereignis voller Überraschungen und taktischer Meisterleistungen. Trotz anfänglicher Zweifel bescherte der Thunersee den Segelbegeisterten ein Wochenende voller spannender Rennen und unvergesslicher Momente.


Am Samstag schien der Tag windstill zu beginnen, doch pünktlich auf die erste Startmöglichkeit setzte der ersehnte Wind ein. Mit 1-2 Windstärken aus Nordwesten entwickelte sich, trotz der Schlechtwetterlage und dadurch fehlender Thermik, eine perfekte Bühne für packende Wettkämpfe. Die Seglerinnen und Segler wurden durch die leichten Winddreher alle paar Minuten stark gefordert, was ein hohes Mass an taktischem Geschick erforderte. Die Voraussetzungen mit leichten Drehern und diversen Windbananen erinnerten an die herausfordernden Bedingungen, die bereits beim Act am Urnersee für Spannung sorgten. In dieser anspruchsvollen Wetterlage wurden drei Läufe gesegelt.

 

Der Sonntag präsentierte sich hingegen mit strahlend blauem Himmel und viel Sonnenschein. Zunächst versuchte die Wettfahrtleitung einen Lauf bei Südwind zu starten, der jedoch nachliess und drehte. Nach einiger Wartezeit konnte knapp vor der letzten Startmöglichkeit ein weiterer Lauf bei Nordwestwind, wie am Samstag, erfolgreich durchgeführt werden.

 

Neun Teams nahmen an diesem aufregenden Wochenende teil. Die Ergebnisse waren denkbar knapp: Der erste Platz ging an das Team Silvia aus dem Regattaverein Brunnen mit insgesamt vier Punkten. Auf dem zweiten Platz folgte das Team S2 Immobilien Promotion aus dem Segelclub Männedorf mit fünf Punkten. Den dritten Platz sicherte sich das Team Schweizer Weinmanufaktur aus der Seglervereinigung Thalwil, punktgleich mit dem viertplatzierten Team Azzurra aus dem Segelclub Stäfa, beide mit neun Punkten. Bei den Punktgleichständen von Platz drei und vier entschied das beste Ergebnis pro Team aus einem der Läufe über die endgültige Platzierung.

 

Die Rennen verliefen äusserst abwechslungsreich. Besonders der Kurs am Samstag führte die Yachten dicht entlang des Ufers vor Oberhofen, wo ständig wechselnde Windverhältnisse sowohl die Land- als auch die Seeseite bevorzugten. Kein Team konnte dauerhaft die besten Bedingungen nutzen, was zu häufigen Positionswechseln führte. Im zweiten Lauf profitierten die Teams Azzurra und Schweizer Weinmanufaktur von starken Winden auf der Seeseite, was ihnen erlaubte, mehrere Plätze gutzumachen. Auch das in diesem Lauf führende Team Silvia erwischte die Chance und konnte ihren Vorsprung drastisch auszubauen.

 

Abseits der Rennen genossen die Seglerinnen und Segler einen geselligen Spaghetti-Plausch im Restaurant des Thunersee Yachtclubs, wo sie den Sonnenuntergang über dem malerischen Hafen bewunderten. Ein besonderes Highlight war die beeindruckende Leistung des Teams Schweizer Weinmanufaktur, die offensichtlich von ihrem Erfolg beim Act 4 und der gewonnenen Klassenmeisterschaft motiviert waren. Ihre hervorragende Performance an diesem Wochenende zeigte, dass dieser Sieg kein Zufall war.

 

Ein besonderes Lob geht auch an die Wettfahrtleitung, die unter diesen schwierigen Bedingungen einen herausragenden Job gemacht hat. Ihre Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Rennen so gut wie möglich durchzuführen, trug entscheidend zum Erfolg des Wochenendes bei.

 

Der compasscup Act 6 in Thun bot alles, was das Seglerherz begehrt: anspruchsvolle Windbedingungen, taktische Herausforderungen und enge Rennen. Die Seglerinnen und Segler zeigten ihr Können und bewiesen einmal mehr, weshalb Thun ein so gefeierter Austragungsort für Regatten ist. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits gross, wenn der compasscup erneut spannende Rennen und gesellige Abende verspricht.

 

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